Plagiatsvorwurf

Plagiatsvorwurf am Lehrstuhl ruhig methodisch bewältigen

Präziser Plagiat Scanner für Studierende vor der Abgabe: ScanLab. Im Maschinenraum: PlagAware, die offizielle Plagiats-Software, im langjährigen Einsatz an einer großen Zahl vielen Hochschulen hierzulande Standard-Werkzeug. Korpus: über 50 Milliarden Quellen. Plagiat Scanner als PDF-Befund in wenigen Minuten, für wenige Euro pro Arbeit.

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Vier Schritte von der ersten Rüge bis zur fertigen Stellungnahme

Den Plagiatsvorwurf zuerst sachlich sortieren

Ein Plagiatsvorwurf kommt selten völlig unerwartet. In der Regel hat der Lehrstuhl die Arbeit bereits mit einem Prüftool analysiert und kritische Stellen markiert. Ein eigener Bericht aus ScanLab kann zusätzliche Anhaltspunkte liefern; die Bewertung einzelner Fundstellen bleibt jedoch Aufgabe des Lehrstuhls.

Reagieren Sie zunächst gelassen und vermeiden Sie spontane Rechtfertigungen. Impulsive Antworten wirken später schnell wie eine Schutzbehauptung.

Der eigene ScanLab-Befund als sachliches Gegengewicht

Lassen Sie Ihre eingereichte Fassung selbst durch ScanLab prüfen und laden Sie den vollständigen PDF-Befund herunter. So können Sie prüfen, an welchen Stellen Quellenangaben fehlen oder Paraphrasen einer genaueren Überarbeitung bedürfen.

Im Hintergrund übernimmt PlagAware den Abgleich mit Onlinequellen und einer optionalen Referenzbibliothek.

Stellungnahme nach festem Aufbau verfassen

Gliedern Sie Ihre Stellungnahme klar: Oben stehen der Anlass des Vorwurfs und das Aktenzeichen, darunter jede beanstandete Stelle einzeln sowie Ihre Bewertung mit Begründung für jede Fundstelle. Dieser Aufbau erleichtert es, die Fundstellen nachvollziehbar zu beantworten.

Vermeiden Sie emotionale Wortwahl. Ein klar gegliederter Text überzeugt stärker als ein seitenlanger Verteidigungsbrief ohne roten Faden.

Das Gespräch am Lehrstuhl ruhig vorbereiten

Ein persönliches Gesprächsangebot des Lehrstuhls kann Gelegenheit geben, die beanstandeten Stellen zu erläutern; über den Stand des Verfahrens lässt sich daraus allein nichts ableiten. Bereiten Sie den ausgedruckten Lab-Befund und einen kurzen Notizzettel vor.

Im Termin gilt: Zuerst dem Gegenüber zuhören, dann jeden Treffer aus dem ScanLab-Bericht einzeln einordnen. Geben Sie tatsächliche Formfehler offen zu, anstatt sie zu bagatellisieren.

Einem Plagiatsvorwurf mit einem Vorab-Scan zuvorkommen

Am besten ist ein Plagiatsvorwurf, der gar nicht erst entsteht. Planen Sie vor der Abgabe ausreichend Zeit ein, um auffällige Passagen und Quellenangaben zu prüfen. Die Kosten einer Prüfung richten sich nach dem Umfang des Textes und dem gewählten Tarif.

Der Abgleich im ScanLab-System erfolgt gegen Onlinequellen und gegebenenfalls hinterlegte Referenztexte.

Absicherung mit PlagAware direkt aus dem Universitätsbetrieb

Bei einem Plagiatsvorwurf kann ein Bericht von PlagAware mit Quellenhinweisen helfen, Fundstellen einzuordnen. Nach Abschluss der Prüfung steht ein PDF-Bericht mit den gefundenen Quellen zur Verfügung; die fachliche Bewertung bleibt erforderlich.

Plagiatsvorwurf starten

Lab-Routine für die letzte Runde vor der Abgabe

ScanLab bietet einen Plagiatscanner mit Quellenliste und Prüfbericht. Kurz vor der Abgabe Ihrer Bachelor- oder Masterarbeit kann ein zusätzlicher Durchlauf helfen, auffällige Textstellen und Quellenangaben noch einmal zu prüfen.

Je nach Textumfang und Serverauslastung kann der Bericht zeitnah als PDF vorliegen. Planen Sie für die Überarbeitung markierter Stellen ausreichend Zeit ein, bevor Sie die endgültige Fassung abgeben.

Ein bewährtes Vorgehen umfasst zwei Schritte: Zuerst wird die Rohfassung geprüft, danach die endgültige Redaktionsversion. Für eine 40-Seiten-Arbeit liegen die Kosten beider ScanLab-Läufe meist unter 25 Euro und damit unter den Kosten eines zusätzlichen Lektorats.

Ein Bericht kann dabei helfen, eine Stellungnahme zu strukturieren: Ordnen Sie die Fundstellen einzeln ein und prüfen Sie deren Kontext sowie die Quellenangaben. Wer einen Plagiatsvorwurf ruhig und methodisch bewältigen möchte, sollte den Bericht daher als Arbeitsgrundlage nutzen, nicht als abschließende Bewertung. Für die Masterarbeit gilt das ebenso.