Eigenplagiat

Eigenplagiat im Lab dokumentieren und Sanktionen abwenden

Präziser Plagiat Scanner für Studierende vor der Abgabe: ScanLab. Im Maschinenraum: PlagAware, die offizielle Plagiats-Software, im langjährigen Einsatz an einer großen Zahl vielen Hochschulen hierzulande Standard-Werkzeug. Korpus: mehr als 70 Milliarden Quellen. Plagiat Scanner als PDF-Befund in wenigen Minuten, für wenige Euro pro Arbeit.

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Eigenplagiat im Studium: Wann eigene Texte problematisch werden

Definition und Einordnung: Eigenplagiat als Sonderfall

Im akademischen Alltag bezeichnet der Begriff Eigenplagiat die ungekennzeichnete Übernahme eigener Textpassagen aus einer bereits eingereichten Arbeit in ein neues Manuskript. Wer solche Vorarbeiten ohne transparenten Beleg erneut einbringt, bewegt sich in einem prüfungsrechtlich sensiblen Bereich. Ob eine solche Textübernahme als Regelverstoß gewertet wird und welche Konsequenzen daraus folgen können, hängt maßgeblich von der jeweiligen Prüfungsordnung sowie den verbindlichen Richtlinien Ihres Fachbereichs und Lehrstuhls ab.

In der Praxis betrifft dieses Thema vor allem Studierende, die innerhalb eines Studienschwerpunkts mehrere Hausarbeiten zu eng verwandten Fragestellungen ausarbeiten. Werden dabei komplette Absätze, Begriffsdefinitionen oder Forschungsüberblicke aus einer früheren Hausarbeit wortgleich oder nur minimal abgewandelt in das neue Dokument kopiert, stufen Prüfende dies häufig als unzulässige Mehrfachverwertung ein.

Prüfungsordnung und Bewertung an Hochschulen

Jede benotete Prüfungsleistung im Studium soll einen eigenständigen, neu erarbeiteten Leistungsnachweis darstellen. Dieser Grundsatz gilt ausdrücklich auch dann, wenn die übernommenen Formulierungen ursprünglich von derselben Verfasserin oder demselben Verfasser stammen. Ob und in welchem Rahmen Sie auf eigene Vorarbeiten zurückgreifen dürfen, regeln die einschlägigen Bestimmungen Ihrer Hochschule.

Hinter der strengen Bewertung steht beim Eigenplagiat vor allem die faire und eindeutige Leistungserfassung: Eine bereits bewertete Studienleistung darf nicht ohne Weiteres ein zweites Mal abgerechnet werden. Zwar ist ein korrekter Quellenverweis auf den eigenen Ursprungstext oft zwingend geboten, doch selbst ein sauberes Selbstzitat reicht nicht in jedem Fall aus, sofern die Prüfungsordnung eine erneute Verwertung früherer Leistungen grundsätzlich untersagt oder die ausdrückliche Genehmigung der Prüfenden voraussetzt.

Wie ScanLab mögliche Textübereinstimmungen im Bericht zeigt

Bei einer automatisierten Textanalyse kann ScanLab sprachliche Parallelen zu öffentlich zugänglichen Quellen sichtbar machen. Haben Sie frühere Ausarbeitungen bereits im Internet publiziert, auf einem Dokumentenserver bereitgestellt oder in ein öffentliches Repository hochgeladen, lassen sich solche Textstellen im Lab-Bericht sowie im detaillierten Lab-Befund Satz für Satz nachvollziehen.

In der Ergebnisübersicht werden erkannte Fundstellen direkt den ermittelten Vergleichsquellen gegenübergestellt. Mit diesem Befund können Sie gezielt kontrollieren, an welchen Stellen Passagen aus einer eigenen Vorarbeit eingeflossen sind und wie Sie diese Textstellen gemäß den Zitierregeln Ihres Fachbereichs überarbeiten oder belegen müssen.

Eigene Vorarbeiten kennzeichnen und im Lab dokumentieren

Wenn Sie inhaltlich auf einer früheren Ausarbeitung aufbauen möchten, lässt sich die Textgenese beispielsweise durch eine klärende Fußnote offenlegen: 'Dieser Abschnitt entstammt einer Hausarbeit des Autors aus dem Wintersemester 2024.' Ob ein solcher Herkunftsnachweis im Einzelfall genügt oder ob Sie vorab eine ausdrückliche Rücksprache mit den Betreuenden benötigen, gibt die jeweilige Prüfungsordnung beziehungsweise Ihr Lehrstuhl vor.

Unterbleibt ein vorgeschriebener Verweis auf die eigene Vorleistung, werten Prüfungsausschüsse die Textübernahme regelmäßig als Eigenplagiat. Wenn Sie potenzielle Überschneidungen frühzeitig im Lab dokumentieren, Ihre eigene Vorarbeit offen ausweisen und sämtliche Vorgaben des Lehrstuhls einhalten, lässt sich die Gefahr prüfungsrechtlicher Sanktionen deutlich reduzieren, wenngleich eine Kennzeichnung allein mögliche Sanktionen nicht in jedem Fall pauschal abwenden kann.

Gezielte Textprüfung mit dem Lab-Lauf vor der Abgabe

Schreiben Sie im Verlauf Ihres Studiums mehrere Arbeiten zu einem zusammenhängenden Themenfeld, unterstützt Sie ein strukturierter Lab-Lauf vor dem Abgabetermin dabei, unbemerkte Textübereinstimmungen rechtzeitig aufzudecken. Der konkrete Funktionsumfang, die abgedeckten Datenquellen sowie der Preis bestimmen sich dabei nach dem von Ihnen gewählten Tarif.

Für die technische Analyse kommt exakt jene Prüfsoftware zum Einsatz, die im akademischen Betrieb von vielen Hochschulen hierzulande genutzt wird. Da Universitäten und Fachhochschulen jedoch eigene interne Referenzdatenbanken für bereits eingereichte Seminar- und Abschlussarbeiten nutzen und individuelle Prüfeinstellungen festlegen können, stimmt ein privater Vorab-Befund nicht zwangsläufig mit dem späteren Prüfergebnis der Hochschule überein.

Wissenschaftliche Arbeiten vorab mit PlagAware prüfen

Untersuchen Sie Ihr Manuskript gezielt auf ein mögliches Eigenplagiat mit der bewährten Technologie von PlagAware. Die Analyse zeigt Ihnen übersichtlich, welche Textstellen für die Hochschulprüfung relevante Überschneidungen mit öffentlich zugänglichen Quellen aufweisen. Die abschließende prüfungsrechtliche Einordnung trifft Ihr Lehrstuhl.

Eigenplagiat starten

Bewährte Lab-Routine für die Überarbeitung vor der Abgabe

Mit dem Plagiat Scanner verfolgt ScanLab das Ziel, sprachliche Übereinstimmungen und deren potenzielle Herkunftsquellen strukturiert und leicht prüfbar aufzubereiten. Ein vorbereitender Lab-Lauf vor dem Einreichen Ihrer Hausarbeit, Bachelor- oder Masterarbeit unterstützt Sie gezielt bei der Textredaktion, ersetzt jedoch niemals die eigenverantwortliche Kontrolle Ihrer Zitierweise anhand der formalen Richtlinien Ihres Lehrstuhls.

Kalkulieren Sie für die Textprüfung genügend Zeitpuffer vor dem offiziellen Abgabetermin ein. Da sowohl die Auswertungsdauer als auch das bereitgestellte Berichtsformat je nach gewähltem Tarif und Dateigröße variieren können, sollten Sie ausreichend Zeit einplanen, um sämtliche markierten Textstellen vor der Endabgabe in Ruhe zu prüfen und sprachlich oder formal nachzubessern.

In vielen Fällen bewährt sich ein zweistufiger Prüfprozess: Führen Sie eine erste Analyse direkt nach Abschluss der Rohfassung durch und starten Sie einen zweiten Durchgang unmittelbar nach der finalen Endredaktion. Ob sich dieser doppelte Check für Ihr Projekt anbietet und welche Gesamtkosten dabei anfallen, richtet sich nach dem Textumfang Ihrer Arbeit sowie dem gebuchten Leistungspaket.

Verstehen Sie den automatisierten Bericht über Textübereinstimmungen stets als redaktionelle Arbeitshilfe und nicht als verbindliche Plagiatsentscheidung. Gleichen Sie jede angezeigte Fundstelle im Detail mit der verlinkten Originalquelle ab und besprechen Sie offene Fragen zur korrekten Kennzeichnung für Ihre Hausarbeit, Bachelor- oder Masterarbeit rechtzeitig mit den zuständigen Prüfenden. Letztlich gilt jedes Eigenplagiat als Sonderfall im Lab-Befund, dessen prüfungsrechtliche Beurteilung sich immer nach den konkreten Vorgaben Ihrer Hochschule richtet.